{"id":1,"date":"2012-02-17T20:52:40","date_gmt":"2012-02-17T20:52:40","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.birte-oldenburg.de\/?p=1"},"modified":"2012-03-02T02:23:36","modified_gmt":"2012-03-02T01:23:36","slug":"hallo-welt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.birte-oldenburg.de\/?p=1","title":{"rendered":"Usedom-Fahrt: Junge Truppe bei Schlaganfall"},"content":{"rendered":"<p>Eine Kutschfahrt in Polen, eine Rakete aus dem zweiten Weltkrieg in Peenem\u00fcnde und die wundersch\u00f6ne, zum Teil st\u00fcrmische Ostseek\u00fcste&#8230; die\u00a0&#8222;Schlaganfall-Selbsthilfegruppe f\u00fcr j\u00fcngere Betroffene&#8220; \u00a0besteht jetzt seit zehn Jahren und hat vier Tage auf Usedom verbracht!<\/p>\n<div><a href=\"http:\/\/blog.birte-oldenburg.de\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/318354_2330558977368_1051542286_3468693_1238409441_n.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-121\" title=\"318354_2330558977368_1051542286_3468693_1238409441_n\" src=\"http:\/\/blog.birte-oldenburg.de\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/318354_2330558977368_1051542286_3468693_1238409441_n-300x225.jpg\" alt=\"Usedom\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blog.birte-oldenburg.de\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/318354_2330558977368_1051542286_3468693_1238409441_n-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.birte-oldenburg.de\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/318354_2330558977368_1051542286_3468693_1238409441_n-400x300.jpg 400w, https:\/\/blog.birte-oldenburg.de\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/318354_2330558977368_1051542286_3468693_1238409441_n.jpg 960w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Von Donnerstag den 6. Oktober bis zum Sonntag den 9. Oktober fuhren neun Menschen zwischen cirka 25 und 45 Jahren, die einen Schlaganfall hatten,\u00a0zusammen nach Usedom.<\/div>\n<p>Los ging es um 9 Uhr am Hamburger Hauptbahnhof mit dem Zug f\u00fcr 10 Euro in das Ostseebad Koserow. Das ist 400 Meter zum Strand. Im Best Western Hotel <a href=\"http:\/\/www.hotelhansekogge.de\/de\/behindertengerecht.php\">&#8222;Hanse-Kogge&#8220;<\/a> mitten in Koserow waren wir bestens untergebracht: luxuri\u00f6s, behindertengerecht und zum sonderg\u00fcnstigen Preis.<\/p>\n<p>Am Donnerstag regnete es, also trauten sich nur vier Hartgesottene an den Ostseestrand und essen dort Birnen, die anderen blieben gem\u00fctlich im Hotel und quatschen. Am Abend gab es dann ein spektakul\u00e4res Candle-Light-Dinner mit Asia-Food f\u00fcr die Vegetarier.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.birte-oldenburg.de\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/Bildschirmfoto-2012-02-21-um-00.31.42.png\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-full wp-image-117\" title=\"Bildschirmfoto 2012-02-21 um 00.31.42\" src=\"http:\/\/blog.birte-oldenburg.de\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/Bildschirmfoto-2012-02-21-um-00.31.42.png\" alt=\"Conny Knack, Fotoredakteurin\" width=\"287\" height=\"205\" \/><\/a>Am Freitag liefen wir zu Fu\u00df zum Bahnhof und fuhren mit der Usedomer B\u00e4derbahn (UBB) nach Swinem\u00fcnde in polen. Wir liefen in zwei Tagen 20\u00a0km! Dort fuhren alle au\u00dfer Arne (er leidet an einer Pferdeallergie) eine halbe Stunde mit zwei Kutschen und genossen die sch\u00f6ne Landschaft, die\u00a0alten H\u00e4user und die Promenade. Die beiden Kutscher halfen nicht nur beim schwierigen Ein- und Ausstieg, sie haben uns auch ein tolles Angebot\u00a0gemacht und so sind wir f\u00fcr 15 Euro statt 20 Euro gefahren. Wir bemerkten nur an den Stra\u00dfenschildern, dass wir in Polen waren, eine Grenze war\u00a0nicht zu sehen.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend f\u00fchren wir in das Seebad Heringsdorf und machten bei ruhigen Wetter eine Wanderung auf die Seebr\u00fccke. W\u00e4hrend die anderen auf\u00a0der Seebr\u00fccke liefen, habe ich am Strand hellen Sand, Steine und Seegras gesammelt. Wir tranken noch gem\u00fctlich einen Kaffee und fuhren dann\u00a0zur\u00fcck nach Koserow. Am Abend haben wir in &#8222;Don Diegos&#8220; Restaurant und Tapas Bar lecker gegessen &#8211; sehr gut. Am Abend waren wir noch bis sp\u00e4t in die Nacht in Koserow zum Kegeln.<\/p>\n<p>Am Samstag fuhren wir nach Peenem\u00fcnde und f\u00fcnf von uns besichtigten das dort ans\u00e4ssige historisch-technische Informationszentrum. Sie waren\u00a0besonders beeindruckt von der erste Grossrakete, die in den Weltraum vorstossen konnte, der V2, konstruiert von Wernher von Braun. Von Braun\u00a0war von 1937 bis 1945 technischer Direktor der Heeresversuchsanstalt Peenem\u00fcnde und wurde nach dem Krieg technischer Berater des US-Amerikanischen Raketenprogramms. Sein gr\u00f6\u00dfter Erfolg war die bemannte Mondlandung 1969.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.birte-oldenburg.de\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/Bildschirmfoto-2012-02-21-um-00.31.13.png\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-119\" title=\"Polen: da fahren wir, in der Kutsche. Conny Knaack, Fotoredakteurin\" src=\"http:\/\/blog.birte-oldenburg.de\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/Bildschirmfoto-2012-02-21-um-00.31.13-300x217.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"217\" srcset=\"https:\/\/blog.birte-oldenburg.de\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/Bildschirmfoto-2012-02-21-um-00.31.13-300x217.png 300w, https:\/\/blog.birte-oldenburg.de\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/Bildschirmfoto-2012-02-21-um-00.31.13.png 316w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>W\u00e4hrenddessen habe ich mich mit einer weiteren Mitreisenden im Hafengebiet furchtbar verlaufen. Wir wollten uns ein U-Boot an der Promenade\u00a0anschauen, das lag aber auf der anderen Seite der Mole&#8230; sp\u00e4ter fuhren wir weiter nach Zinnowitz, dort war es sehr st\u00fcrmisch. Nur sieben von uns\u00a0trauten sich daher auf die Seebr\u00fccke. und auch die tolle Tauchgondel, mit der man unter die Wasseroberfl\u00e4che abtauchen kann und doch trocken\u00a0bleibt, war wegen des Wetters leider nicht in Betrieb. Dann waren wir zum Abschluss etwas trinken.<\/p>\n<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck ging es am Sonntag mit der Bahn zur\u00fcck nach Hamburg. Die R\u00fcckfahrt war sehr beschwerlich, da wir mit unserem Gep\u00e4ck vier\u00a0mal umsteigen mussten. Am Abend bin ich ersch\u00f6pft und mit Muskelkater aber gl\u00fccklich in mein Bett gefallen.<\/p>\n<div><\/div>\n<p>Unsere Selbsthilfe-Gruppe freut sich immer \u00fcber neue Mitglieder unter 45 Jahren. Wir treffen uns alle 14 Tage Mittwochs von 16-18 Uhr im <a href=\"http:\/\/www.Kiss-HH.de\">Kiss Wandsbek<\/a><\/p>\n<div><em>Birte Oldenburg, Redakteurin. Nach meinem Schlaganfall am 3.3.2010 mit Stent in der Halsbeuge. Die Sprache war ganz weg. Der rechte Arm und\u00a0das rechte Bein gel\u00e4hmt. Langsam St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck, kommt die Sprache und der Arm wieder (ich m\u00f6chte Mozart, Bach, Beethoven Klavier spielen, so,\u00a0wie immer&#8230;.. ). Doch der Weg ist lang und ungewiss&#8230; ich kann inzwischen \u00fcberall zu Fu\u00df hinlaufen! Ich habe diesen Text mit Hilfe meiner Logop\u00e4din Anna Craston geschrieben &#8211; in 4 1\/2 Stunden &#8211; lach&#8230; :)<\/em><\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div>Foto (oben) von Birte Oldenburg, zwei Fotos von Conny Knaack, Fotoredakteurin<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Kutschfahrt in Polen, eine Rakete aus dem zweiten Weltkrieg in Peenem\u00fcnde und die wundersch\u00f6ne, zum Teil st\u00fcrmische Ostseek\u00fcste&#8230; die\u00a0&#8222;Schlaganfall-Selbsthilfegruppe f\u00fcr j\u00fcngere Betroffene&#8220; \u00a0besteht jetzt seit zehn Jahren und hat vier Tage auf Usedom verbracht! Von Donnerstag den 6. 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