Weitergehen mit dem Arm und mit der Hand

Es ist toll, was ich für Muskeln bekommen habe.  Ich habe mit der Strokemark App jeden Tag Übungen für die Beine gemacht. Ein bisschen Kraft und Dehnen. Das Trainingsprogramm ist für Schlaganfallbetroffene. Laut Strokemark zeigten die Teilnehmer nach dem Übungsprogramm im Durchschnitt 8-10% mehr Kraft und 37% mehr Energie im Alltag. Außerdem verbesserten die körperlichen Funktionen im Durchschnitt um 29% und die Stimmung vieler Teilnehmer verbesserte sich um 25%.

Unter anderem das: Ich habe den Kniebeugensprung 156 Mal in sechs Wochen geschafft. Schneller und sicherer gehen – das habe ich in drei Monaten geschafft. Außerdem habe ich meine Schrittgeschwindigkeit erhöht und meine Beinkraft verbessert. Auf geht´s – nach dem Bein wird jetzt für den Arm und die Hand im Wechsel geübt.

Ich übe täglich mit einem persönlichen Coach Wiebke Coaching/Communication von Strokemark, die schaut was ich kann und mir dann entsprechende Übungen gibt. Das ist perfekt, da jeder Mensch und jeder Schlaganfall einzigartig ist und die Übungen so perfekt an mich angepasst sind. Ich muss jeden Tag meinen Blutdruck und meine Schritte messen. Dazu bekommt man ein Gerät, was man am Ende wieder abgeben muss. Das tägliche Training ist sehr motivierend und ….macht sogar Spaß! :-)
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Das sieht man hier zum Beispiel:
(Ton bitte anmachen)

Die neuen Pilotprojektkurse starten am 05. Oktober und dauern 12 Wochen. Ob man die Trainingspläne und das Training mit dem Coach per Email, per Whatsapp oder per Videoanruf haben möchte, darf man selbst entscheiden. Je nachdem, wo beziehungsweise wie mein Handicap ist.

Es gibt vier Onlinevorträge über Zoom mit ganz vielen Teilnehmern und zwei der Coaches. Sie sprechen live für die Kursteilnehmer. Danach können die Teilnehmer lang sagen, was ihnen am Herzen liegt. Das sind genau 30 Minuten um reden. Wenn man möchte, kann man auch nach einem Monitoring fragen.

Du kannst sie per Telefon oder WhatsApp erreichen unter +49 151 2010 6603 oder per E-mail über kontakt@Strokemark.com.

Gehen wir den Arm und die Hand an!!!

Schriftsprache mit Feinschliff frei erzählt

Ich hab einen Schlaganfall mit Broca-Aphasie. Die Schriftsprache hilft, in dem freien Artikel einen Fehler zu entdecken. Bei mir ist die Schriftsprache ein großer Faktor des sprachlichen Feinschliffes! Ich muss es mehrfach laut lesen, dann sehe ich das leichter. Die Schriftsprache mehrfach benutzen, um besser zu erzählen zu können. Je häufiger ich das übe, umso besser wird auch meine Spontansprache. Mal sehen! Ich schätze ein halbes Jahr und dann kontrollieren wir, ob es wirklich geholfen hat. Bestimmt!

Auch wenn es bei der Übung nicht ums Schreiben geht, aber die Dinge aufzuschreiben und dann nochmal zu lesen, hilft mir, besser schreiben und hoffentlich besser sprechen zu können.

Falsch: „vielleicht wir fahren am Bach Fahrrad fahren“

Das ist der Hammer! Frei erzählt ist der Satz so: „vielleicht wir fahren am Bach Fahrrad fahren…“. Dann habe ich das gelesen und korrigiert: „ Vielleicht fahren wir Fahrrad an dem Bach.“

In der Spontansprache sind viele Wörter verdreht. Durch das Lesen kann ich sie korrigieren und die Sätze richtig bilden.

Ich muss also JEDE Nachricht, JEDE E-Mail nochmal laut und mehrmals lesen, bevor sie versendet wird, um den Fehler zu entdecken.

Ich habe das unbewusst schon bei Facebook und Twitter gemacht. Die Sprache wieder gut zu sprechen, das ist mein Traum! Hoffnung: Dass ich endlich wieder leicht reden kann.

Spontansprache: Mit Stichworten eine Geschichte erfinden

 

Schlaganfall mit sportlichem Gang

Wer hat Interesse, noch am dreimonatigen Pilot-Programm von „Strokemark“ teilzunehmen? Das macht Spaß, hält fit und ist gut für das Schlaganfall-Training.

Das Übungsprogramm für Schlaganfall-Patienten basiert auf über 2000 wissenschaftlichen Studien und unterstützt die Schlaganfall-Patienten dabei, zu Hause spürbare Fortschritte zu machen – und das stimmt, hab ich selbst getestet mit meinem Schlaganfall vor über 10 Jahren. Mit täglichen Übungen, detaillierten Beschreibungen und individueller Trainingsintensität! Das ist perfekt!

Mit dem Trainingsprogramm wird Gehen und die Bewegung des Armes zu Hause geübt. Jede Woche gibt es eine neue Übung mit steigendem Schwierigkeitsgrad. Durch das Feedback entsteht ein intensives Trainingsprogramm. Und das ist super bei dem Schlaganfall. Gehen, Aufbau von Beinkraft und Schnelligkeit, Kniebeugen-Gang, und die Dehnung der Hüfte und Wadenmuskulatur, Kraft und Flexibilität sind Teile des Programmes. Dann, nach sechs Wochen fleissigem Üben am Gang beginnt das Armtraining. Darauf freue ich mich schon sehr!

Die Vorträge von Björn, dem Chef von Strokemark, und Wiebke, die Kommunikationsleiterin, bringen Spaß. Sie helfen, das Programm besser zu verstehen, motivierter zu trainieren und größere Fortschritte zu erzielen. Die Vorträge gibt es alle zwei Wochen und die Teilnehmer können auch Fragen stellen. Mit der Strokemark Handy-App kann man Feedback geben, mit Hilfe eines Fragebogens zum ankreuzen. Bei detaillierten Fragen kann man über Whatsup oder Telefon mit der Kommunikationsleiterin Wiebke kommunizieren. Wer, wie ich, zum Beispiel Sprachprobleme hat, der kriegt zweimal das gleiche Programm und einfache Merkzettel sowie Comics. Das ist toll!

Strokemark ist ein internationales Start-up, das Schlaganfallpatienten persönlich trainiert und dabei begleitet, fitter, gesünder sowie mobiler zu werden. Gerade in der aktuellen Zeit (Corona) kann ohne Probleme zu Hause geübt werden.

Die Gründer von Strokemark wollen Menschen helfen, nach einem Schlaganfall möglichst schnell möglichst viel der körperlichen und geistigen Funktionen wieder zurückzugewinnen und das Risiko eines zweiten Schlaganfalls zu minimieren.

Die ersten Teilnehmer des Programms können mittlerweile weiter und schneller laufen als zuvor – sogar wenn der Schlaganfall bereits vor vielen Jahr passiert ist – und fühlen sich zudem viel motivierter und voller Tatendrang.

Das Start-Up besteht aus Fachleuten aus den Niederlanden, Deutschland und Israel in Neurowissenschaften, Rehabilitation sowie Forschung und Entwicklung.

Um dieses Ziel zu erreichen, arbeitet Strokemark mit Ärzten, Forschern und Therapeuten, internationalen Schlaganfall-Organisationen, Krankenkassen, medizintechnischen Unternehmen, gesetzliche Vertreter und anderen Patienten zusammen:

• Dr. René Vohn, Neuropsychologische Praxis Dr. René Vohn, Würselen, Deutschland,
• Prof. Dr. Leo Bonati, Universitätsspital Basel, Schweizer Schlaganfallregister, Schweiz,
• Prof. Dr. Bornstein, Vizepräsident der World Stroke Organization, Tel Aviv, Israel,

Du schreibst eine E-Mail kontakt@strokemark.com oder du rufst einfach an: +49 151 2010 6603.

Mehr Informationen zum Programm auf der Website: Strokemark-Programm

Bleib in Bewegung!

Aufgrund der aktuellen Situation der verstärkten Ausbreitung des Corona-Virus haben viele Therapie-Praxen inzwischen ihre Türen geschlossen. Für Risiko-Patienten möglichst auf den Kontakt zu anderen möglichst zu verzichten.

Doch gerade für Schlaganfall-Patienten ist das tägliche Üben von zentraler Bedeutung für die Genesung und das Erreichen persönlicher Therapieziele.

Übungen

Wichtig: sollten Sie unsicher sein, führen Sie die Übungen gemeinsam mit Ihren Angehörigen durch oder stimmen Sie sich mit Ihren Therapeuten ab.

Vielen Dank an Sportwissenschaftlerin Anna Berger, die die folgenden Übungsvideos aufgenommen. Bei Fragen und Anregungen ist Anna Berger unter anna.berger (@)
schlaganfall-ring.de erreichbar.

„Sie waren kämpferisch!“

Daniela Altenau, Logopädin, vor 10 Jahren da für mich in der Reha Jesteburg, (ganz am Anfang des Schlaganfalls) ist jetzt in der Schön-Klinik Eilbek!

Ich hab einen Zwerchfellbruch und der Magen über dem Zwerchfell. Deswegen OP am Dienstag. Geht nicht anders.

Ich hoffe auf Montag, Daniela Altenau zu sehen – und wir sehen uns! Ich bin so stolz dass ich weiter gekommen bin mit der Broca-Aphasie.

„Sie waren tough, kämpferisch“, sagte die Daniela Altenau. 10 Jahre sind das schon? „Ich hab mehr als 1000 Stunden geübt, immer den Weg geradeaus.“

Jetzt erstmal die OP an dem Bauchzentrum der Allgemeinen- und Visceral-Chirurgie Haus 7 der Schön-Klinik Eilbek.

Dann weitersehen: auf jeden Fall hat der Alexander Fillbrand aus Wien mit @madoo.net und die Kolumne gesagt: „Gute Besserung! Lass dich gesund pflegen!“ Danke, lieber Alex! Ich melde mich!

Vor fast 10 Jahren in der Reha Jesteburg Logopädie. Hat sich gemausert, oder? Fast 1000 Stunden Broca-Aphasie und mehr!

Schutzengel

Ganz viele Sachen sind neu, und fantastisch zu sehen nach 10 Jahren der Schlaganfall: die Sprache (endlich viel besser), das Handgelenk und der Daumen (nach außen zeigend) und der Zeigefinger mit einem Trick. Auf das sie stabiler sind.

Die rechte Hand ist aufregend, weil sie ist sehr schön stabiler geworden und mehr Power drin – durch das Saeboflex-Training, mit 100 Bälle  schmeißen seit 5 Jahren und drehen. Und viel weniger Botox. Das hat sich ausgezahlt: von 245 MU Botox auf 50 MU Botox nur bei dem Saeboflex-Training! Das ist einfach faszinierend, was das ausmacht. Auch, was man nicht sieht, die Wahrnehmung. Jetzt habe ich die Glove bekommen.

Faszinierend, was das ausmacht

Die Hand 🤚 und das Handgelenk werde ich unbedingt fortsetzen. Ganz entspannt, nicht mehr so anstrengend wie der Anfang war, Ich kann auch in ein Restaurant gehen aber jetzt vorwärts bringend.

Button

Auch die Broca-Sprache wie anstrengend das vorher war! Das kann man gar nicht verstehen. 2018 fing das an, dass ich kontern konnte! Und Missverständnisse bildenden sich dann. Huch? Ups, nochmal lesen. Dann weglegen, nach 10 Minuten nochmal lesen, und dann weiter geht’s.

Alles veröffentlicht worden, mit meinem Blog, ohne oder mit der Logopädin. Zum Beispiel, wenn ich das veröffentlichen möchte, zum Beispiel mit Madoo.net oder Logopädie.me, dann natürlich vorher die Logopädin (als Schlussredaktion :)) fragen, ob das alles richtig ist.

Das ist ein langwieriger Prozess. Aber nicht schwieriger, sondern besser geworden. Alles, was so tierisch anstrengend war, die Hand, die Sprache, ist jetzt flüssiger geworden und nicht mehr so staksig.

Ich freue mich auf die nächsten Ziele: Schreiben mit dem Logopäden Alex aus Wien.

 Ich kann ein bisschen schreiben!

Nach fast 10 Jahren harte Arbeit mit Sprache sprechen (mehr als 1000 Stunden mit Broca-Aphasie) Für Madoo.net (Rückmeldungen von der Aphasie-Seite mit mir) und Kolumne, ab 5.3.2020!

Mit meinem Fuß, gehe ich heute zu Stolle Farmsen, Fuß abdrücken für die neue Schiene und in zwei Wochen sie wieder abholen. Sie ist flexibler, aber auch fester.

Packen wir es an!

Mama und Papa haben einen Schutzengel 👼 für mich geschickt.

Flash – ein Wunder!


„Die Dame hat ein hübsches Kleid, geht mit einem Hut in das Konzert… und Zack ist der Hut ist weg wegen eines Sturmes. Gott sei dank hat sie den Hut wieder, und sie kriegt den Bus zu dem Konzert.“

Einfach nur sprechen, ohne Notizen. Laaaaaangwierig

Einfach nur sprechen, ohne Notizen. Laaaangwierig

Das Strukturieren der Geschichte war sehr langwierig, aber so lang ist der Text doch gar nicht! Ohne Notizen, ich habe einfach nur erzählt.

Das heißt: Im Text (Bild 1) gibt es wenig Struktur und viele Satzteile die nicht nötig waren. Und Satzanfänge oh Graus. Das ist zwar richtig toll für ein Aphasiker!

Aber jetzt möchte ich mehr (nach 10 Jahre Schlaganfall mit mehr als 1000 Stunden und selbstständiges Üben). Ich werde bloggen und eine Kolumne schreiben – für eine bessere Struktur und einen schönen Satzbau. Packen wir es an! Auf dem Weg dahin nutze ich mein journalistisches Werkzeug! Das ist ein bisschen eingestaubt! :-)

Erzählungen mit Stichpunkten cooler schon!

Deshalb machen wir, die Anne, Logopädin, und ich: Erzählungen über die Obdachlosen mit Strichpunkten! Die Formulierung ist gut, die Wortstellung im Satz ist manchmal schwierig, – aber es kommt und wird strukturierter.

Was will man mehr? Das ist heute nach fast 10 Jahren mit Aphasie ein Anfang. Endlich!

Endlich kann ich das was ich vermitteln will, aussprechen! Ich bin Flash irre Stolz! Das kann man sich gar nicht vorstellen, was das bedeutet für mich. Aber geschafft ✔️ Ein Wunder!

Ich kann als Redakteurin wieder:

Ich möchte wieder Redakteurin sein! Soweit bin ich, das ist gut zu verbinden mit Madoo.net (Rückmeldungen von der Seite mit mir zu machen) und Logopaedie.me (als Kolumne). Danke, Alex! Danke, Anne! Nach fast 10 Jahren harte Arbeit und mehr als 1000 Stunden mit der Logopädin: ich kann wieder starten! Das freut mich so sehr!

Klar, mit der Logopädie zusammen ein Stück. Das was sie sagt, und dann ich. Sabine Köhler sagt, die Chefin von der Logopädie: „das schaffst du“ und Dr Hansen sagt „ganz toll“ und tippt in dem Computer. Danke, Alex Fillbrandt, der Logopäde aus Wien, und er ist Nerd. So wie ich. Perfekt, oder? Ab 5.3.2020 fange ich wieder an.

* Viel darüber nachdenken was bzw wie ich etwas sagen möchte, 

* schriftlich, weil ich das besser strukturieren kann, bevor ich jemanden anrufe,

* Ich muss mir vorher Notizen machen,

* Wenn ich etwas schreibe, dann muss ich das nochmal liegen lassen, und nach 10 Minuten nochmal zu kontrollieren,

* visuell sehen ich kann mir das besser merken, wenn ich das visuell sehen kann. 

* Wenn ich einen langen Text ohne Absätze lese, dann ist das schwierig für mich,

* Aber stolz was ich geschafft habe für mehr als 1000 Stunden,

* Wenn ich einen langen oder ungewöhnlich (Satzbau) Satz höre oder lese, brauche ich manchmal etwas länger, und muss über den Satz nachdenken,

* Oft geht es nicht, weil ich teile von dem Satz vergessen habe (kurz-Kurzzeit-Gedächtnis),

* Kompromisse finden – das ist das Wort (z. Bsp. Dinge schriftlich anfordern),

* Wenn sie Stress haben, oder Dinge schnell machen (im Moment, das mache ich bei der Logo) dann brauche ich erstmal einen Kaffee) da fehlt die Struktur (noch),

* in Gedanken mitten drin beim aufschreiben. Leser bzw. Zuhörer kann meine Gedanken nicht mehr folgen, weil ich das nicht nicht einleitend sage (daran üben wir),

* Meine Gedanken sind geordnet (oder auch nicht) nur das was ich sage ist nicht immer vollständig, weil ich in der Mitte anfange, das zu erzähle

* Aber Pressekonferenz hören und dann aufschreiben – das geht nicht.

Aphasie: Wege aus dem Sprachdschungel

Wortfindung und Textgrammatik: daran üben wir verstärkt. Besonders der Anfangsbuchstabe scheint mir zu helfen, die Wörter besser benennen zu können. Oft kann ich die Buchstaben richtig in die Luft zeichnen, sagt die Logopädin Ende letzten Jahres. Nebensätze bilde ich mittlerweile besser.

An der Textgrammatik will ich vollständige Sätze schreiben und beim Thema bleiben beim Trinken von Matcha-Tee. Aber es gelingt mir besser, als nur Satzfregmente (das ist Broca-Aphasie) vollständig zu schreiben. Wir üben dran!

Auffällig ist die reduzierte Hören und Verarbeiten der Merkfähigkeit. Ich kann die auditiv angeboten Wörter oder Zahlen (Items) im Ultrakurzzeitgedächtnis speichern (0,1 – 2 sec) und direkt wiedergegeben bzw wiederholen. Wartet sie einige Sekunden mehr, und wirkt ihr Gedankenprozess eventuell noch von anderen Sachen unterbrochen, kann sie nicht mehr alle oder manchmal sogar gar keinen Wörter oder Zahlen wiedergeben.

Deshalb gehe ich zur Magnetresonanztomografie (MRT) für den Kopf, es muss abgeklärt werden, ob da was ist: „Zustand nach großen li-Insult, jetzt Hemi re, jetzt abnehmende Gedächtnisleistungen, MRT Kopf erbeten“ schreibt Dr Hansen auf die Überweisung für den 17.2.2020 bei der Radiogischen Allianz.

Drei Wörter hören und nach ein paar Sekunden oder einer Unterbrechung weiß ich mit mehr alle, vieles gar keins.

Das Kurzzeitgedächtnis ist wichtig für den Arbeitsspeicher.

Weil hören und was wiedergeben ist schwierig“, sagt die Logopädin.

Reha Damp: das war toll!

 

Es tut so gut, am Meer zu sein und an einem sauberen Strand spazieren gehen! Es ist wunderschön mit dem Rad zu fahren, weil mein Knie trainiert wird und ich genieße das Meer! So weit hätte ich nie laufen können.

Fast 5 Wochen verbrachte ich bei der Reha Damp mit Krafttraining, Schwimmen, Ergotherapie, Physiotherapie, Armeo Spring,  die Strombehandlungen (Zellenbad und Interferenzstrom (IFR), Gleichgewicht, Koordination und den Wellen vor meinem Balkon.

Das Krafttraining war spitze, weil ich 5 Tage die Woche 1 1/2 Stunden, trainiert habe mit den Armen und den Beinen. Und das rechte Knie schwillt langsam ab. „Bitte begleiten! Geräte einstellen!“ sagte die Trainerin S. an alle Trainer. Toll, oder? Sie halfen mir, mit fast einer Hand, die Sachen zu machen wo ich Hilfe brauchte. DANKE! 

Erst eine halbe Stunde, dann 11/2 Stunden Krafttraining

Ich stolperte ohne Ende, besonders an dem Zwischengang zwischen Haus Passat (Zimmer, Essen, Ergotherapie usw…) und dem Haus Gesundheitszentrum (Schwimmen, Strom, Physiotherapie usw…). Dann nicht, dann fahr ich eben Aussenrum mit dem Dreirad!

Rechtes Knie, angeschwollen wegen richtig fallen mit einer Gleitsichtbrille. Dann die Brille zurückgegeben.

Ich hab Rice-up und Protein genommen, vor dem Krafttraining und Protein nach dem Training. Kohlenhydrate 50 g, Gemüse, Tofu, Walnüsse, Protein… und am Abend eigentlich null Kalorien, aber Kartoffelsalat, Kartoffelsalat, Kartoffelsalat… und nicht Tofu oder mehrere Salate! Immer nur Fleisch, auch am Samstag Abend. Das wünsche ich, dass das nächstes mal klappt. Der Chef hat das gesagt das mehr vegetarisches mit viel Gemüse kommt. Darum war ich bei Edeka: Paprika, Eier, Walnüsse.

Bei meinem rechten Arm ist es wunderschön zu sehen, dass sich die Wahrnehmung verändert hat mit Interferenzstrom und Physiotherapie. Ich habe nun ein anderes Gefühl im rechten Arm und Rumpf. Das ist ganz klasse nach so vielen Jahren 9 Jahre) mit Schlaganfall. Der rechte Arm ist kribbelig und ich muss kratzen nach dem Strom mit Interferenzstrom. Außerdem ist meine Hand offener und beweglicher, bei soviel Therapien.

„Und hoch! Wie geht das?“ frage ich. Die Ergotherapeutin sagt: „den Po nach hinten.“ „Cool“, sag ich!

Die Ergotherapie fand 5mal in der Woche statt (zweimal mit Armeo Spring). Aber vor der Therapie hab ich selber das Training mit Mentastim (dann ist die Muskulatur weicher) und Saeboflex (mit Bällen) durchgeführt (wenn es zu der Uhrzeit gepasst hat…)

Zu allen Behandlungen bin ich geradelt (mit kleinen Umwegen am Meer).

Armeo Spring das üben mit dem rechten Arm (Schlaganfall-Seite).

Wenn ich fertig war mit den Therapien dann bin ich weiter geradelt außerhalb des Zentrums. Der Weg war fast ebenerdig mit leichter Steigung. Das war eine gute Übung für mich, auch wenn ich danach fertig war :).

Außerdem hatte ich noch die Wärmepackungen und Marnitzmassage. da wo die Punkte sind, und natürlich fast jeden Tag Physiotherapie.

Danke, Dr Rode-Appelhans dass Sie genehmigt haben, das ich mit dem Dreirad auch innerhalb der Klinik (wegen dem Knie) fahren durfte. Mit 7-8 Terminen am Tag, mit gehen so lange Wege  (wegen Knieschmerz und fallen) das geht nicht, aber mit Aussenrum Dreirad fahren! Toll! 

Es ist wunderschön, im Sturm mit Gischt an der Ostsee Fahrrad zu fahren. Ohne das Fahrrad wären meine Ausflüge nicht möglich gewesen, weil ich bei starken Wind schnell das Gleichgewicht verliere.

Wenn ich nochmal die ganzen Therapien hab, dann immer zu der Reha Damp! Das war klasse! Ich komme wieder!