Handgelenk nicht mehr spritzen

Diana Wolff (UKE) sagt: Handgelenk nicht mehr spritzen? Ausprobieren, locker ist es, und beweglich auch, nach oben gut. Erstes Mal Dr Bäumer (Lübeck) nicht mehr Botox (Xeomin) spritzen in den rechten Unterarm.

Mit Saeboflex-Training. Ich freue mich. Wieder eines der Ziele geschafft – vielleicht.

Ich verstehe nicht warum die Kasse nicht zahlt. Saeboflex ja (nach 11/2 Jahren Prozess im Sozialgericht) aber das UKE-Training nicht. (Link: UKE und dann Reha-Training weiter unten.)

Das UKE-Training ist richtig super! Ohne könnte ich das nicht. Mit der Sprachstörung fällt es mir schwer, alle Übungen zu behalten. Nach einer Zeit ja. Das ist Schlaganfall. Auch die Zahlen konnte ich nicht.

Alles war anders mit dem Schlaganfall. Also – ganz tolle Sache beim UKE – ich möchte doch meinen Arm wiederhaben!

Diana Wolff hat aufgeschrieben, so dass ich das lesen konnte, mehrmals, bis das sitzt. Schöne Sache! Dankeschön noch mal, Diana Wolff! Ihr gebt mir Mut trotz Schlaganfall!

Nach fast 2 Jahren mit der Saeboflex immer weiter. Üben, üben, üben, bis das klappt. So ist meine Strategie :)

Meine Hand ist beweglicher geworden, offener, nicht mehr so verkrampft – dank des Trainings, zurück zu meinem rechten Arm.

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UKE-Training mit der Saeboflex

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Ergopädie mit Saeboflex-Artikel:

3 Jahre nach Schlaganfall

3 Jahre nach dem Schlaganfall, einer der heftigsten Sorte. Angefangen mit dem Rolly, die Bein-Schiene ab, und der Arm spastisch, keinen Millimeter krieg ich mit dem rechten Arm hin. Ich dachte, zwei oder drei Jahre, dann ist es alles fertig: Die Schiene ab, der Arm Klaviermässig fertig, die Sprache allerbestens!

Das war nicht so.

Zweimal am Tag geh ich hin zur Therapie. Zweimal zur Ergotherapie und zu Hause, üben, üben, üben, auch mit dem Spiegel. Dreimal zur Logopädie, einmal zur Gruppe. Zweimal zur Krankengymnastik. Einmal zum Schwimmen, Aquatraining. Einmal Kiss-Gruppe. Und erholen, das ist ganz wichtig.

Es ist alles gebessert – aber noch nicht so gesund.

Der Rolly ist weg, die rechte Bein-Schiene – es kommt, vojtamässig, bei der Krankengymnastik. Der rechte Arm kann schreiben, noch büsschen gross, aber dann kleiner :).

Schreiben ist leichter als reden.

„Der kleine Prinz“ von Saint-Exupery ist lesen und laut. Aber trotzdem wirr. Stück für Stück erholen, nach dem schweren Schlaganfall. Eines Tages…..

Weiter kämpfen :)

Aber dann, auf einmal, war das da:

Mit dem Messer schneiden. Wie schwer, viele, viele Ansätze, bei 650 Muskeln.

Brot hingelegt, Margarine draufgeschmiert, Camembert geschnitten,  zusammen mit Iris.

Das ist voll schwer! Viele, viele Muskeln.

Ran!

Und dann war da noch etwas: Spreizen, mit dem kleinen Ball (2. Bild). Mit links, vor dem Spiegel übernimmt die rechte Hand Spreizen.

Feine Kuschelmaus. Das hast du ganz toll gemacht!

Weiter so!

Dankeschön, Christa Möck!

Ich hab es ENDLICH geschafft, meine rechte Ferse hoch und runter zu bewegen, mit der Fußspitze am Boden. Und das in der Sonne, auf dem Balkon. Hach. Endlich! Dankeschön, Christa Möck!

Die Bänder im Knöchel sind noch instabil, besonders außen. Das ist typisch!

Natürlich im Stehen… nicht im Sitzen…

Deshalb brauch ich noch die Schiene zu tragen.

Birte und Anna