„Sie waren kämpferisch!“

Daniela Altenau, Logopädin, vor 10 Jahren da für mich in der Reha Jesteburg, (ganz am Anfang des Schlaganfalls) ist jetzt in der Schön-Klinik Eilbek!

Ich hab einen Zwerchfellbruch und der Magen über dem Zwerchfell. Deswegen OP am Dienstag. Geht nicht anders.

Ich hoffe auf Montag, Daniela Altenau zu sehen – und wir sehen uns! Ich bin so stolz dass ich weiter gekommen bin mit der Broca-Aphasie.

„Sie waren tough, kämpferisch“, sagte die Daniela Altenau. 10 Jahre sind das schon? „Ich hab mehr als 1000 Stunden geübt, immer den Weg geradeaus.“

Jetzt erstmal die OP an dem Bauchzentrum der Allgemeinen- und Visceral-Chirurgie Haus 7 der Schön-Klinik Eilbek.

Dann weitersehen: auf jeden Fall hat der Alexander Fillbrand aus Wien mit @madoo.net und die Kolumne gesagt: „Gute Besserung! Lass dich gesund pflegen!“ Danke, lieber Alex! Ich melde mich!

Vor fast 10 Jahren in der Reha Jesteburg Logopädie. Hat sich gemausert, oder? Fast 1000 Stunden Broca-Aphasie und mehr!

Schutzengel

Ganz viele Sachen sind neu, und fantastisch zu sehen nach 10 Jahren der Schlaganfall: die Sprache (endlich viel besser), das Handgelenk und der Daumen (nach außen zeigend) und der Zeigefinger mit einem Trick. Auf das sie stabiler sind.

Die rechte Hand ist aufregend, weil sie ist sehr schön stabiler geworden und mehr Power drin – durch das Saeboflex-Training, mit 100 Bälle  schmeißen seit 5 Jahren und drehen. Und viel weniger Botox. Das hat sich ausgezahlt: von 245 MU Botox auf 50 MU Botox nur bei dem Saeboflex-Training! Das ist einfach faszinierend, was das ausmacht. Auch, was man nicht sieht, die Wahrnehmung. Jetzt habe ich die Glove bekommen.

Faszinierend, was das ausmacht

Die Hand 🤚 und das Handgelenk werde ich unbedingt fortsetzen. Ganz entspannt, nicht mehr so anstrengend wie der Anfang war, aber jetzt vorwärts bringend.

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Auch die Broca-Sprache wie anstrengend das vorher war! Das kann man gar nicht verstehen. 2018 fing das an, dass ich kontern konnte! Und Missverständnisse bildenden sich dann. Huch? Ups, nochmal lesen. Dann weglegen, nach 10 Minuten nochmal lesen, und dann weiter geht’s.

Alles veröffentlicht worden, mit meinem Blog, ohne oder mit der Logopädin. Zum Beispiel, wenn ich das veröffentlichen möchte, zum Beispiel mit Madoo.net oder Logopädie.me, dann natürlich vorher die Logopädin (als Schlussredaktion :)) fragen, ob das alles richtig ist.

Das ist ein langwieriger Prozess. Aber nicht schwieriger, sondern besser geworden. Alles, was so tierisch anstrengend war, die Hand, die Sprache, ist jetzt flüssiger geworden und nicht mehr so staksig.

Ich freue mich auf die nächsten Ziele: Schreiben mit dem Logopäden Alex aus Wien.

 Ich kann ein bisschen schreiben!

Nach fast 10 Jahren harte Arbeit mit Sprache sprechen (mehr als 1000 Stunden mit Broca-Aphasie) Für Madoo.net (Rückmeldungen von der Aphasie-Seite mit mir) und Kolumne, ab 5.3.2020!

Mit meinem Fuß, gehe ich heute zu Stolle Farmsen, Fuß abdrücken für die neue Schiene und in zwei Wochen sie wieder abholen. Sie ist flexibler, aber auch fester.

Packen wir es an!

Mama und Papa haben einen Schutzengel 👼 für mich geschickt.

Flash – ein Wunder!


„Die Dame hat ein hübsches Kleid, geht mit einem Hut in das Konzert… und Zack ist der Hut ist weg wegen eines Sturmes. Gott sei dank hat sie den Hut wieder, und sie kriegt den Bus zu dem Konzert.“

Einfach nur sprechen, ohne Notizen. Laaaaaangwierig

Einfach nur sprechen, ohne Notizen. Laaaangwierig

Das Strukturieren der Geschichte war sehr langwierig, aber so lang ist der Text doch gar nicht! Ohne Notizen, ich habe einfach nur erzählt.

Das heißt: Im Text (Bild 1) gibt es wenig Struktur und viele Satzteile die nicht nötig waren. Und Satzanfänge oh Graus. Das ist zwar richtig toll für ein Aphasiker!

Aber jetzt möchte ich mehr (nach 10 Jahre Schlaganfall mit mehr als 1000 Stunden und selbstständiges Üben). Ich werde bloggen und eine Kolumne schreiben – für eine bessere Struktur und einen schönen Satzbau. Packen wir es an! Auf dem Weg dahin nutze ich mein journalistisches Werkzeug! Das ist ein bisschen eingestaubt! :-)

Erzählungen mit Stichpunkten cooler schon!

Deshalb machen wir, die Anne, Logopädin, und ich: Erzählungen mit Strichpunkten! Die Formulierung ist gut, die Wortstellung im Satz ist manchmal schwierig, – aber es kommt und wird strukturierter.

Was will man mehr? Das ist heute nach fast 10 Jahren mit Aphasie ein Anfang. Endlich!

Endlich kann ich das was ich vermitteln will, aussprechen! Ich bin Flash irre Stolz! Das kann man sich gar nicht vorstellen, was das bedeutet für mich. Aber geschafft ✔️ Ein Wunder!

Aphasie: Wege aus dem Sprachdschungel

Wortfindung und Textgrammatik: daran üben wir verstärkt. Besonders der Anfangsbuchstabe scheint mir zu helfen, die Wörter besser benennen zu können. Oft kann ich die Buchstaben richtig in die Luft zeichnen, sagt die Logopädin Ende letzten Jahres. Nebensätze bilde ich mittlerweile besser.

An der Textgrammatik will ich vollständige Sätze schreiben und beim Thema bleiben. Aber es gelingt mir besser, als nur Satzfregmente (das ist Broca-Aphasie) vollständig zu schreiben. Wir üben dran!

Auffällig ist die reduzierte Hören und Verarbeiten der Merkfähigkeit. Ich kann die auditiv angeboten Wörter oder Zahlen (Items) im Ultrakurzzeitgedächtnis speichern (0,1 – 2 sec) und direkt wiedergegeben bzw wiederholen. Wartet sie einige Sekunden mehr, und wirkt ihr Gedankenprozess eventuell noch von anderen Sachen unterbrochen, kann sie nicht mehr alle oder manchmal sogar gar keinen Wörter oder Zahlen wiedergeben.

Deshalb gehe ich zur Magnetresonanztomografie (MRT) für den Kopf, es muss abgeklärt werden, ob da was ist: „Zustand nach großen li-Insult, jetzt Hemi re, jetzt abnehmende Gedächtnisleistungen, MRT Kopf erbeten“ schreibt Dr Hansen auf die Überweisung für den 17.2.2020 bei der Radiogischen Allianz.

Drei Wörter hören und nach ein paar Sekunden oder einer Unterbrechung weiß ich mit mehr alle, vieles gar keins.

Das Kurzzeitgedächtnis ist wichtig für den Arbeitsspeicher.

Weil hören und was wiedergeben ist schwierig“, sagt die Logopädin.

Bald ist die 1000. Logopädie-Stunde

Als Diagnose hab ich Sprachstörungen und Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen. Manchmal kann ich gar nicht mehr reden. Die Worte fallen mir nicht ein und es ist einfach zu komplex im Kopf.  Aber wir üben daran, wie sich der Satz zusammensetzt, am Schreiben und lesen und am eingeschränkten Sprachverständnis bei komplexen Äußerungen. Ich habe bereits einen guten Gebrauch von Selbsthilfestrategien in der alltäglichen Kommunikation. Stück für Stück, nicht schneller, aber es kommt… bei neurologischen Störungen dauert es länger…

Anne Wagner, die Logopädin (links) von der Sabine Köhler in der Fuhlsbüttler Straße 533 in Hamburg und ich

Jetzt ist es die 987. Logopädiestunde. Bald ist es am Mittwoch, den 24.7. die 1000. Logopädiestunde. Wir haben geübt, dass ich komplexe Sätze mit Nebensätzen richtig spreche – mit aber, weil, wegen weiter fortführen. 

Ich äußere spontan noch immer viel in Wortgruppen und vielen kurzen Hauptsätzen. Hier befindet sich das Verb nicht immer an der richtigen Stelle. Es wurden verstärkt Übungen zur richtigen Verbstellung im Haupt- und Nebensatz durchgeführt.

Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr, die Logopädie… ich habe es sogar geschafft, meine aufgeschriebenen Sätze oft selbst zu korrigieren. 

Außerdem wurden Übungen zum Sätze bilden oder korrigieren von Texten gemacht. Hier verwechsel ich vor allem die kleineren Wörter wie zum Beispiel auf, unter, neben und weil, wegen, denn, oder, außer…

Nach fast 1000. Stunden hab ich schon viel geschafft, aber es geht noch weiter: es gibt noch viel zu tun.

Der Arzt meinte, solange wie Sie Fortschritte machen, soll die Logopädie weiter gehen. In vielen Sachen habe ich mich schon verbessert. Nebensätze mit weil mache ich oft schon richtig, ohne darüber nachzudenken (super). Woran wir noch arbeiten müssen, ist längere Sätze. Hier gibt es zwei Schwierigkeiten. Erstens ich möchte etwas sagen und eines der Wörter fällt mir nicht ein. Zweitens wenn mir das Wort endlich einfällt, habe ich vergessen, was ich sagen wollte.

Also haben wir zwei Sachen, die wir unbedingt verbessern wollen, die Wortfindung und die Merkfähigkeit.

Mehr Infos dazu gibt es später, in meinem Blog.

 

 

 

Mit Kaffee, Mandarinen und denken

Zwitschereien

Soweit bin ich bei der Logopädie, 9 Jahre mit Schlaganfall, fast 1000 Stunden: Mit vielen Bild-Umstellungen Worte (der/die/das/den/dem…) machen und über/daneben/vor… halt zwitschereien – soweit bin ich.

Aufgabe zu Hause: Man kann die Sätze unterschiedlich umstellen. Es muss nicht jeder Satz gleich sein. Viel Spaß beim knobeln!